4025 (Pernštejn, untere Kreuzung – Nedvědice)

Routenführung:

Pernštejn, untere Kreuzung – Nedvědice – (Vír-Stausee – Polička)

Charakteristik:

Die Radroute durch den nördlichen Teil des Svratka-Berglands beginnt im Hof der Burg Pernštejn und führt weiter durch das tiefe Tal des Oberlaufs von Svratka bis hin zum böhmischen Teil des Böhmisch-Mährischen Hügellands. Der Abschnitt auf dem Gebiet des Kreises Südmähren führt auf Straßen der II. und III. Klasse mit Werktagsverkehr. An der Überschreitung der Kreisgrenze bietet sich in den Frühlingsmonaten ein Abstecher in das einmalige Märzenbecher-Naturschutzgebiet im Bachtal des Chlébský potok.

Routenparameter:

Schwierigkeitsgrad : Turista
Routenlänge: 3,7 (49) km
Routenmarkierung: Schild mit Nummer
Geeigneter Fahrradtyp:
Maximale / minimale Seehöhe: 414 m ü.M. / 320 m ü.M.
Gesamtsteigung: 195 m
Gesamtsteigung in Metern: 55 m

Sehenswürdigkeiten entlang der Route:

Pernštejn: Die größte mährische Burg, erbaut aus dem örtlichen Marmor, gehört zu den am besten erhaltenen spätgotischen Bauten in Tschechien. Erste Erwähnung 1285 als Besitz der Herren von Pernstein. Der letzte größere Umbau zwischen den 1470er Jahren und der Mitte des 16. Jh. In ihrer Geschichte wurde die Burg nie erstürmt. Nach 1596 wechselten sich ihre Besitzer, die letzten waren die Mittrowsky von Mitrowitz und Nemischl. Heute im Staatsbesitz. Nördlich von der Burg am Zugangsweg eine mächtige Eibe, deren Alter auf 400 Jahre geschätzt wird. Einer Sage nach sollte sie allerdings 1000 Jahre alt sein und mit dem Schicksal der Burg eng verbunden.

 

Nedvědice: Der Ortsname und die Geschicke des urspr. Bergbaudorfes waren mit der nahen Burg Pernštejn (Bärenstein) verbunden. Während der Ersten Republik gesuchter Luftkurort, woran zahlreiche Sommervillen erinnern. Barocke Kirche der Hl. Kunigunde (Kunhuta), erbaut 1720 anstelle einer Vorgängerkirche. Im Ortsteil Pernštejn eine überdachte Holzbrücke über den Bach Nedvědička, technisches Denkmal.

 

Naturpark Svratecká hornatina:Errichtet 1988–1995 auf einer Gesamtfläche von über 36.000 ha. Umfasst das ausgedehnte Svratka-Bergland, dessen Achse das tiefe felsige Svratka-Tal mit beidseitigen Zuflüssen darstellt. Es ist der am stärksten gegliederte Teil in ganz Böhmisch-Mährischen Hügelland mit so großen Höhenunterschieden, dass der Name „Bergland“ völlig berechtigt ist.

 

NaturschutzgebietÚdolí Chlébského potoka: Bachaue mit einem großflächigen Vorkommen der Frühlings-Knotenblume. Außerdem gibt es hier auch andere geschützte Pflanzenarten wie Weißes Waldvöglein, Buschwindröschen, Ausdauerndes Silberblatt, Türkenbund und andere.

Die Route führt weiter in den Kreis Vysočina Richtung Vír-Stausee und Polička.