403B (Hrubšice – Biskoupky)

Routenführung:

Hrubšice – Templštejn, Ferienlager – Biskoupky

Charakteristik:

Alternative Routeführung der 403 über die Burg Templštejn. Die Route führt auf einer asphaltierten Straße von der ebenen und waldlosen Landschaft durch das felsige Jihlava-Flusstal unter die Burgruine Templštejn. Der steile Aufstieg vom Ferienlager „Pod Templštejnem“ ist leider am Anfang unfahrbar, man muss schieben.

Routenparameter:

Schwierigkeitsgrad : Turista
Routenlänge: 8 km
Routenmarkierung: Schild mit Nummer
Geeigneter Fahrradtyp: Krosové
Maximale / minimale Seehöhe: 383 m ü.M. / 222 m ü.M.
Gesamtsteigung: 559 m
Gesamtsteigung in Metern: 222 m

Sehenswürdigkeiten entlang der Route:

Hrubšice: Die ursprüngliche Burg aus dem 14. Jh. wurde von Oldřich von Leipa zu einem Renaissanceschloss mit Arkaden umgebaut. Heute unzugänglich. Eine Wassermühle gegenüber dem Schloss aus dem 19. Jh. Barocke Marienkapelle aus dem 18. Jh.

 

Naturpark Střední Pojihlaví: Umfasst den einzigen nicht überfluteten Abschnitt des teilweise schluchtartigen Flusstals der Jihlava unter den Stauanlagen Dalešice und Mohelno. Der westlichste Standort der thermophilen Vegetation im Böhmisch-Mährischen Hügelland.

 

Templštejn: Ruine einer Ende des 13. Jh. erbauten Templerburg. Der urspr. fünfkantige Burgkern war turmlos. Nach der Vernichtung des Templerordens wurde die Burg 1312 von Bertold Pirkner erwarb und 1379 von den Herren von Leipa zur Kromauer Domäne angeschlossen. Den archäologischen Funden zufolge wurde die Burg nach der Mitte des 16. Jh. aufgegeben. Templštejn wurde nie erstürmt, ging wahrscheinlich durch einen großen Brand ein.

 

Hügel Biskoupský kopec:Naturschutzgebiet der ehem. Hutweide mit Wacholder auf einem Serpentin-Unterboden, reicher Standort von Küchenschellen und anderen gefährdeten Pflanzenarten.

 

Biskoupky: Geburtsort des Dichters Vítězslav Nezval, Büste an der Schule.

 

Serpentinsteppe bei Biskoupky: Naturschutzgebiet, Steppe auf Serpentin-Unterboden, spezifische Flora und Fauna.