411 (Nový rybník, Wegkreuzung – Františkův rybník, Wegkreuzung)

Routenführung:

Nový Fischteich, Wegkreuzung – Valtice – Františkův rybník, Wegkreuzung

Charakteristik:

Die Radroute quer durch die traditionsreiche Umgebung von Valtice zwischen Weinbergen unweit der südlichen Staatsgrenze. Zeigt die schönsten Juwele der Region. Die Route führt meistens auf ehem. militärischen Signalstraßen oder auf asphaltierten Straßen der III. Klasse.

Routenparameter:

Schwierigkeitsgrad : Turista
Routenlänge: 19,3 km
Routenmarkierung: Schild mit Nummer
Geeigneter Fahrradtyp: Krosové
Maximale / minimale Seehöhe: 263 m ü.M. / 177 m ü.M.
Gesamtsteigung: 665 m
Gesamtsteigung in Metern: 372 m

Sehenswürdigkeiten entlang der Route:

Fischteich Nový rybník: Naturschutzgebiet, bedeutender Nistplatz für Wasservögel.

 

Sedlec: Urspr. gotische St. Veit-Kirche. Großer barocker Kornspeicher (Ende 17. Jh.).

 

Nesyt: Der größte Fischteich in Mähren ( 302 ha), bei Sedlec eine Salzwiese.

 

Úvaly: Bauern- und Winzerdorf, Kirche des Hl. Stanislav Kostka.

 

Kulturlandschaft von Lednice und Valtice: Ein Landschaftsensemble auf 283,09 km2. 1996 eingetragen in das Weltkulturerbeverzeichnis der UNESCO. Das Grenzgebiet zwischen Mähren und Niederösterreich wurde im 18. und 19. Jahrhundert vom Fürstengeschlecht von Liechtenstein zu einem Naturpark gestaltet. Neben den Gemeinden Valtice, Lednice (verbunden mit der Bezruč-Allee aus 1715) und Hlohovec gehören der künstlich angepflanzte Wald Boří les und die Lednicer Seen zu bedeutenden landschaftsbildenden Elementen. Das Areal umfasst auch einen Teil des Auwaldes entlang der Dyje (Thaya) südlich von Břeclav. In der Landschaft in der Umgebung der Hauptschlösser in Lednice (Eisgrub) und Valtice (Feldsberg) sind kleine Bauwerke, so genannte Saletten, verstreut.

 

Biosphärisches Reservat Dolní Morava: Das über 300 km2 große Gebiet umfasst eine einmalige Verbindung der Ökosysteme des Kalksteinkamms von Pálava (Pollauer Berge) mit der einmaligen mitteleuropäischen Niederungsaue am Unterlauf der Flüsse Kyjovka, Dyje (Thaya) und Morava (March) und mit der durchkomponierten Kulturlandschaft um Lednice und Valtice. Das Reservat besteht seit 2003 und gehört zum Naturschutznetzwerk der UNESCO.

 

Kolonnade Rajstna: Erbaut 1814–1823, verziert mit Statuen und Reliefen. Von der Straße biegt zur Kolonnade ein ansteigender Feldweg ab (rote Wandermarkierung). Zugängliche Aussichtsplattform, hervorragender Ausblick über die Kulturlandschaft von Lednice und Valtice. Zur Abfahrt nach Valtice kann auch ein enorm steiler Abschnitt der ehem. Signalstraße genutzt werden (Weinradweg Mikulovská vinařská stezka).

 

Valtice (Feldsberg): 1391 bis 1945 im Besitz der Liechtensteins, die die Stadt samt Umgebung langjährig und planmäßig in eine einmalige Landschaft von europaweiter Bedeutung umgestalteten. Dem tschechischen Staatsgebiet wurde Valtice erst 31. 7. 1920 angeschlossen. Denkmalschutzgebiet. Schloss, ursprünglich gotische Burg, Renaissanceumbau, 1643–1730 barockisiert. Reich verzierte Innenräume. Schlosspark errichtet 1727. Am Stadtplatz bemerkenswerte frühbarocke Kirche der Himmelfahrt Mariä (1631–1671). Rathaus im Neurenaissancestil (1887–1889). Mariensäule (1680) und historisierender Brunnen (1896). Klosterkirche des Hl. Augustin (1670). Franziskanerkloster (1662–1668). In einigen Stadtteilen erhaltene Reste der Stadtbefestigung aus dem 15. bis 16. Jh. Der Neptun-Brunnen (Straße Sklepní) stamm aus dem Ende des 18. Jh. Schlossweinkeller und Kreuzweinkeller. Ausstellung des Nationalen Landwirtschaftsmuseums am Stadtplatz. In Valtice werden Sommeliers ausgebildet.

 

Poštorná: Dorf gegründet im 16. Jh. während der kroatischen Kolonisierung, heute Teil von Břeclav. Große Kirche der Heimsuchung Mariä aus dem Ende des 19. Jh. im historisierenden Baustil. Bei dem Bau wurde glasierte Keramik aus dem örtlichen Ziegelwerk verwendet.

 

FischteichFrantiškův rybník: Naturschutzgebiet. Seltene Wasser- und Sumpfpflanzen, geschützte Vogel- und Amphibienarten.