42 (Břeclav - Pohansko)

Routenführung:

Břeclav – Poštorná – Pohansko

Charakteristik:

Kurze, flache und deshalb besonders beliebte Verbindungsroute aus Břeclav über Poštorná in die Auwälder südlich von Břeclav und zur großmährischen Wallburg Pohansko. Wechselhafte Straßenbeschaffenheit: in Břeclav führt die Route in der Fahrradspur, in Poštorná auf Gemeindestraßen, aber auch auf einer Straße der I. Klasse (800 m, relativ dichter Verkehr), und am Bahnhof Boří les befindet sich ein Abschnitt mit schlechter Belagqualität. Die Brücke über die Thaya (Dyje) bei Pohansko ist bei höherem Wasserstand unpassierbar.

Routenparameter:

Schwierigkeitsgrad : Turista
Routenlänge: 8,7 km
Routenmarkierung: Schild mit Nummer
Geeigneter Fahrradtyp: Krosové
Maximale / minimale Seehöhe: 168 m ü.M. / 155 m ü.M.
Gesamtsteigung: 72 m
Gesamtsteigung in Metern: 30 m

Sehenswürdigkeiten entlang der Route:

Břeclav: Stadt und Verkehrsknoten. Größter Aufschwung nach dem Bau der Eisenbahnstrecke. Der Betrieb zwischen Wien und Břeclav (Lundenburg), auf dem ersten Abschnitt in Österreich-Ungarn überhaupt, begann am 6. 6. 1839. Renaissanceschloss (1540–1570) anstelle einer Burg der Přemysliden und späteren mittelalterlichen Festung. Der Schlosspark geht in den anliegenden Auwald über. Die Wenzelskirche erbaut 1995 anstelle einer ursprünglichen Kirche aus der Mitte des 18. Jh., die am 20. 11. 1944 durch einen Luftangriff zerstört wurde. Synagoge (1868), jüdischer Friedhof mit Grabsteinen aus dem 17. bis 20. Jh.

 

Poštorná: Dorf gegründet im 16. Jh. während der kroatischen Kolonisierung, heute Teil von Břeclav. Große Kirche der Heimsuchung Mariä aus dem Ende des 19. Jh. im historisierenden Baustil. Bei dem Bau wurde glasierte Keramik aus dem örtlichen Ziegelwerk verwendet.

 

Biosphärisches Reservat Dolní Morava: Das über 300 km2 große Gebiet umfasst eine einmalige Verbindung der Ökosysteme des Kalksteinkamms von Pálava (Pollauer Berge) mit der einmaligen mitteleuropäischen Niederungsaue am Unterlauf der Flüsse Kyjovka, Dyje (Thaya) und Morava (March) und mit der durchkomponierten Kulturlandschaft um Lednice und Valtice. Das Reservat besteht seit 2003 und gehört zum Naturschutznetzwerk der UNESCO.

 

FischteichFrantiškův rybník: Naturschutzgebiet in Auwäldern. Abstecher von der Radroute zu dem 3 km entfernten ehem. Straßengrenzübergang Reinthal.

 

Die Brücke über die Thaya (Dyje) bei höherem Wasserstand unpassierbar.

 

Pohansko: Ausgedehnte altslawische Wallburg aus dem 9. – 11. Jh., wahrscheinlich eines der Zentren Großmährens. Bemerkenswertes Jagschlösschen im Empirestil (1810–1811), Museumsausstellung.